Freitag, 12. Februar 2016

Fettlogik

Seit gestern abend ist es da, die printversion.
Ich hätte es schon als e-book, aber jetzt hab ich was zum rumschleppen und ankritzeln 😆.
Und ich bin sehr froh, denn ich lese immer wieder mehrmals darin, und vieles, sehr vieles ist mir klar geworden.
Als ich vor 8 Jahren bei den Weightwatchers war, ist mir vieles nicht klar geworden.
Zum Beispiel die Fragen : warum esse ich die ganze Zeit ?
In den letzten Wochen konnte ich eins nach dem Anderen erkennen, und ausschalten.

Ich esse aus Langeweile.
Eigentlich habe ich einen bewegten Alltag,  und die Zeit zwischen den Aktionen habe ich oft mit "Esspausen " gefüllt. Und eigentlich habe ich genug Möglichkeiten diese Pausen zu füllen, da ich gerne meine Hände bewege und viel Handarbeit betreibe.Aber Essen war da einfach immer bequemer und irgendwie "sinnvoller".
Endlich mal in Ruhe essen...sich was gönnen. ...und zwar mehrmals am Tag.
Mittlerweile mache ich Ersatzhandlungen in dem ich Tee koche und stricke.

Ich esse aus Müdigkeit.
Abends habe ich mich gerne mit Chips und sonstigem wachgehalten um das oft furchtbare TV Programm zu ertragen.
Mittlerweile hab ich das gecheckt,  und geh einfach früher ins Bett.
Hört sich einfacher an als es ist, ist aber halt auch Gewohnheit. ..
Je länger ich tatenlos auf dem Sofa sitze umso größer wird der Schweinehund um doch noch was zu finden das man essen könnte...

Ich esse damit ich müde werde.
Mit spannigem Ranzen schläft es sich gut.Jedenfalls solange bis ich vor Sodbrennen wieder auf wache.
Das ist vor der Gewichtsabnahme regelmäßig passiert.
Jetzt nicht mehr, ich schlafe deutlich besser.
Ich schlafe länger, weil ich früher ins Bett gehe, und bin fitter beim Aufstehen.

Ich esse aus Überforderung und Terminstress.
Das ist mir erst diese Woche aufgefallen.
Und das findet bei mir fast ausschließlich auf Arbeit statt.
Ich hab mich immer gefragt,  warum ich bei der Arbeit ständig Jeeper hab, auf süßes und salzige Sachen.
Das das mit mit Überforderung zu tun hat ist mir nie klar geworden.
Da hab ich leider noch keine Strategie dazu, das muss ich erst mal beobachten, und da ich gerade frei habe, kann ich mir da noch genügend Gedanken machen wie ich das in den Griff kriege.
Zumindest muss ich mich vorbereiten, essenstechnisch bevor ich in den Arbeitsblock eintauchen,  das ist mir schon mal klar...

Je klarer ich mir über meine angelernten Strategien werde, umso besser kann ich sie durchschauen und gegensteuern.
Das ist mir gerade sehr wichtig. Natürlich schaffe ich es nicht immer mich dagegen aufzulehenen,  aber es gelingt mir immer öfter.

Kommentare:

  1. Liebe Stella
    Ich bin ├╝ber N├Ąhblog auf deinen Geheimblog gestossen und habe deine letzten Monate nachgelesen. Du machst das super! Im normalen Leben gibt es gute und schlechte Tage, nur in den Frauenjournalen sind wir von fr├╝h bis sp├Ąt super drauf, super aussehend, super cool und super effizient (und haben mit 32 das erste Burnout).
    Du darfst dir ruhig mehr vertrauen. Du gehst fr├Âhlich den Weg, den du gew├Ąhlt hast, n├Ąmlich keine Gelenkschmerzen mehr haben etc. Sich fit und mit sich selber wohl f├╝hlen ist ein super und gibt im Bauch ein warmes, zufriedenes Gef├╝hl notabene ohne Chips und Schokolade.
    Ich w├╝nsche dir einen wundersch├Ânen Tag!
    Herzliche Gr├╝sse
    Rita

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  2. Hallo Stella! Vielen dank f├╝r den Blog! ich bin ja gespannt wie es weiter gegangen ist, schlie├člich ist jetzt ja schon Juli! Ich bin ├╝ber den Fettlogikblog auf deinen N├Ąhblog auf deine Seite gesto├čen. Ich w├╝rdemich freuen hier mehr zu lesen!
    Liebe GR├╝├če Daniela

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